Karibisches Flair auf Kuba

Kuba wird auch als grüner Kaiman bezeichnet, weil die Umrisse der Insel an ein Krokodil erinnern. Kuba ist eine von 4195 Inseln und sie gehört zu den großen Antillen. Kuba ist die siebtgrößte Insel dieser Inselgruppe.


Havanna – die Hauptstadt Kubas

Die bezaubernde Altstadt von Havanna ist UNESCO Weltkulturerbe. Die alten Häuser und schmalen Gassen der Altstadt sollen für die Nachwelt erhalten bleiben und werden demnach auch immer wieder restauriert. Doch immer wieder zeigen sich halb verfallene Häuser, die aus einer Ära stammen, als Kuba zu den besten wirtschaftlichen Zeiten noch in voller Blüte stand. Eine weitere Sehenswürdigkeit dieser Stadt ist der nachgebaute spanische Turm von Cádiz, der auf Kuba Torre Tavira heißt. Die Festungsanlage Fortalezza de San Carlos de la Cabana liegt am östlichen Ufer der Hauptstadt Havanna. Die Bastei Baluardo di San Ambrosio ist ein Teil der Festungsanlage, in der Atomraketen aus der ehemaligen Sowjetunion gezeigt werden und noch aus der Kubakrise stammen. Um 20 Uhr findet jeden Abend ein feierliches Zeremoniell statt, bei dem Kanonen abgefeuert werden. Die Stadt der Toten oder auch der Zentralfriedhof von Havanna, der sogenannte Cristal Colon, ist der Christoph Columbus Friedhof auf Kuba. Mit mehr als 53.000 Familiengräbern, Mausoleen Kapellen und Galerien, ist er mit einer Grundfläche von ungefähr 56 Hektar die drittgrößte Friedhofsanlage der Welt.

Sehenswerte Provinzen auf Kuba

Westlich der Hauptstadt Kuba liegt die Provinz Pinar del Rio, die im Norden an den Golf von Mexiko grenzt und im Süden an die Karibik anschließt. Alleine aus dieser Provinz stammen etwa 80 Prozent des Tabakanbaus der gesamten Insel Kuba. Folglich wurde in dieser Region auch eine Tabakfabrik errichtet, die selbstverständlich besichtigt werden kann. Neben Tabak werden in dieser Region ebenfalls Zuckerrohr, Zitrusfrüchte und Reis angebaut. Die immens großen Plantagen sind sehenswert und sollten unbedingt besichtigt werden. Auch die kleine Stadt Trinidad, die im Süden Kubas liegt, wurde zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt. Hernán Cortés, der Seefahrer und Eroberer, brach von dieser kleinen Stadt im Jahre 1522 auf, um die Expedition nach Mexiko durchzuführen und endete mit der Eroberung. Die Plaza Mayor ist wohl die bekannteste Sehenswürdigkeit dieser Stadt, weil der Platz noch heute an die Kolonialzeit erinnert und mit den alten Bauten aus vergangenen Tagen aufwarten kann. Auch Santiago de Cuba, welche die zweitgrößte Stadt auf Kuba ist, bietet allerhand Attraktionen an. Eine der imposantesten Sehenswürdigkeiten ist die Kathedrale und Parque Céspedes. Der auf der Kathedrale aufgesetzte Engel wacht sinnbildlich über die Parkanlage. Die höchste Erhebung der Stadt ist die Gran Piedra mit 1225 Metern. Beim Aufstieg kann der botanische Garten besichtigt werden und von ganz oben ist die Aussicht überwältigend.

Urlaubsorte und Traumstrände

Auf Kuba ist der größte Urlaubsort Varadero, der auf einer Halbinsel liegt und mit wunderbaren weißen Stränden aufwartet. Zu dieser Region gehören unter anderem auch ein Golfplatz sowie eine große Hotelanlage. Etwa 50 Kilometer südöstlich von diesem Urlaubsort liegt ein aufgebautes Indianerdorf, das die Attraktion dieser Region darstellt und die Abenteuerlust steigert. In Guama wurden aus Palmenholz Hütten erbaut und diese über die Lagune durch Brücken miteinander verbunden.

Foto: kavcic@arcor.de – Fotolia

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